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Florian Homm: Vom BVB-Retter zum Flüchtigen mit 150 Millionen

Der Finanzmanager rettete Dortmund 2004 mit 20 Millionen Euro, entmachtete Niebaum — und tauchte 2007 mit 150 Millionen Euro unter.

Auf dem Höhepunkt der Dortmunder Finanzkrise taucht im Sommer 2004 unvermutet ein schillernder Helfer auf. Es ist der Finanzmanager Florian Homm. \n\n2004 steigt Homm beim BVB ein und rettet den Verein mit einer Kapitalerhöhung von 20 Mio. Euro vor der sicheren Pleite. \n\n„Ich will einen wie Rapolder", untergräbt er in einem Interview mal eben die Autorität von BVB-Trainer Bert van Marwijk.

Homm gelingt es, seinen Einfluss auszuweiten und die BVB-Führung um den schwer in der Kritik stehenden Dr. \n\nEin Wirtschaftskrimi! In seiner Biographie Kopf. Geld.

Jagd berichtet Homm später, er habe „eigentlich mit dem BVB Geld machen und ihn an zwei russische Oligarchen verkaufen wollen". " Das klappt: Homm rettet Dortmund mit einem (ersten) Sanierungspaket 2005 die Lizenz. In der Folgezeit verkauft er alle Aktien.

BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball: „Er kam mit hehren Absichten, verwechselte dann leider einen Fußballverein mit einer normalen AG. " Die Fans haben Anfang 2005 genug vom Geschacher um ihren Klub und starten vor dem Heimspiel gegen den VfL Bochum (1:0) den legendären „Not for Sale"-Marsch zum Westfalenstadion.

2007 ist Homm im Zuge der Finanzkrise von der Bildfläche verschwunden. Dr. Reinhard Rauball zu BILD: „Wir haben keinen Kontakt mehr.

" Das klärt sich bald. Homm ist mit 150 Millionen Euro auf der Flucht! Er wird in Caracas in Venezuela gesichtet, angeschossen.

Am 8. März 2013 wird er von der italienischen Polizei und Zielfahndern des FBI in der weltberühmten Gemälde-Sammlung der Uffizien in Florenz verhaftet. Das Ende eines Finanz-Jongleurs, der den BVB gerettet und benutzt hat.

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