Champions League Sieger 1997
Der größte Erfolg gelingt dem Verein unter Trainer Ottmar Hitzfeld im Jahr 1997. Am 28. Mai 1997 wird Borussia Dortmund durch ein 3:1 (2:0) im Finale gegen Juventus Turin im Olympiastadion in München erster deutscher Sieger in der Champions League. Zweimal Karl-Heinz „Air“ Riedle und Klub-Eigengewächs Lars Ricken treffen gegen die favorisierten „Bianconeri“.
Das Double 2011/12
In der Bundesliga stellt die Saison 2011/12 mit dem ersten „Double“ der Vereinsgeschichte den größten Erfolg für den BVB dar. Unter der Regie von Trainer Jürgen Klopp verteidigt Borussia Dortmund im Fernduell gegen den FC Bayern München den deutschen Meistertitel und stellt mit 81 Punkten einen neuen Bundesliga-Rekord auf. Mit 44 Punkten ist der alte und neue Deutsche Meister bestes Heimteam und mit 37 Zählern auch beste Auswärtsmannschaft der Liga.
Robert Lewandowski
Sein riesiges Potenzial deutet in der Saison 2011/12 ein BVB-Stürmer an, der in seinem ersten Jahr meist nur als „Backup“ für den gesetzten gebürtigen Argentinier Lucas Barrios bereitsteht: Robert Lewandowski. Der Pole erzielt in 34 Liga-Spielen satte 22 Tore. Im Pokalfinale am 12. Mai 2012 demütigt der BVB die Bayern mit 5:2 (3:1). Robert Lewandowski trifft dreimal für die Borussia, ebenso netzen Mats Hummels und Shinji Kagawa ein. Der Japaner wird beim Finale in Berlin von Tribünengast Sir Alex Ferguson beobachtet und wechselt im Sommer 2012 zu Manchester United.
Aufholjagd 2001/02
Die größte Aufholjagd in der Meisterschaft legen die Borussen 2001/02 unter Trainer Matthias Sammer hin. In den letzten drei Spielen gegen Köln (2:1), in Hamburg (4:3) und gegen Werder Bremen (2:1) machen sie fünf Zähler auf Tabellenführer Bayer Leverkusen gut und holen sich am 34. Spieltag doch noch die Meisterschale in einer wilden Saison. Denn die Tabellenführung wechselt zwischen 1. FC Kaiserslautern, dem FC Bayern München, dem BVB und Bayer Leverkusen munter hin und her. Am 20. Spieltag ist Dortmund mal wieder vorn, Leverkusen schießt sich mit dem 4:0 gegen den BVB am 24.
Spieltag zwar wieder an die Spitze, vergibt dann aber zwei Spieltage vor dem Ende den „Matchball“. Ein von Werder-Keeper Frank Rost (40.) parierter Foul-Elfmeter von Bayer-Torhüter und Elfer-Schütze Hans-Jörg Butt verhindert gegen Bremen (1:2) die vorzeitige Meisterfeier in Leverkusen. Eine Woche später erlebt Bayer in Nürnberg (0:1) die nächste Niederlage und der BVB übernimmt mit dem Sieg beim HSV die Spitze – und gibt diese nicht mehr ab. „Am Ende gewinnt immer der Jäger und nicht das Wild“, gibt sich BVB-Manager Michael Meier im Endspurt bildhaft, „deswegen sind wir jetzt in der idealen Situation, um den Blattschuss zu setzen.“
Der BVB als Königsmacher
Schalke Meister in Dortmund? „Dat darf nich sein!“ – Das denken nicht nur die Fans, sondern auch die Mannschaft von Borussia Dortmund, die ihren Anhang in der Saison 2006/07 wahrlich nicht verwöhnt hat und den Abstieg rechnerisch erst am 32. Spieltag beim 2:0 in Wolfsburg abgewendet hat. Als „Zugabe“ gibt es den aus Dortmunder Sicht „süßesten“ aller Derby-Siege. Am 12. Mai 2007 reißen die Dortmunder durch Tore von Alexander Frei und Ebi Smolarek den Revier-Rivalen FC Schalke 04 mit 2:0 (1:0) aus allen Meisterträumen. Da im benachbarten Bochum der Verfolger VfB Stuttgart mit 3:2 beim VfL gewinnt, katapultieren sich die Schwaben an die Spitze – und holen den Titel.