Akte Borussia Dortmund
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Schlüsselfiguren — Diese Typen prägen den Verein

Matthias Sammer – Der Titelsammler: Der gebürtige Dresdener kommt 1993 als Mittelfeldspieler nach Dortmund.

ORACLE · LIVE Spieltag 31 · So., 03.05., 15:30
Gladbach BVB
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Die Grossen

Sammer, Klopp, Ricken -- die prägenden Figuren der BVB-Erfolgsaera.

Matthias Sammer — Vom Inter-Flüchtling zum Champions-League-Sieger

Nach gescheitertem Italien-Gastspiel formt Hitzfeld Sammer 1993 zum Libero, der Dortmund zu zwei Titeln und dem Henkelpott führt.

Der gebürtige Dresdener kommt 1993 als Mittelfeldspieler nach Dortmund. Vorangegangen ist ein völlig missglücktes Gastspiel bei Inter Mailand. Sammer, immer schon eine Art spielender Trainer, hat sich mit Inter-Coach Osvaldo Bagnoli überworfen – und will nur noch zurück in die Bundesliga.

Dortmund stemmt den Mega-Transfer in der Winterpause 1992/93 und Trainer Ottmar Hitzfeld erkennt seine Zweikampfstärke. Er macht aus Sammer einen Libero, dessen Erfolgsquote bis heute äußerst imposant ist. Zwei Deutsche Meistertitel 1995 und 1996, ein UEFA-Champions-League-Sieg 1997 sowie der Weltpokal sprechen Bände, in seiner Glanzzeit beim BVB avanciert der zweifache Fußballer des Jahres in Deutschland zum Prototyp des Führungsspielers, auf den auch die Nationalmannschaft nicht verzichten kann.

Mit einem Abwehrchef Sammer wird Deutschland 1996 Europameister und Sammer anschließend sogar Europas Fußballer des Jahres. Als Trainer kehrt der „Feuerkopf" 2000 nach seinem frühen Karriere-Ende (1997) wegen einer nicht heilen wollenden Entzündung aufgrund multiresistenter Keime im Knie zurück zu seinem Erfolgsverein, führt die Mannschaft, wie schon als Spieler, 2002 zum Meistertitel und geht als jüngster Meistertrainer in die Bundesligageschichte ein. Seit 2018 ist „der Löwe aus Sachsen" als externer Berater zurück bei den Schwarz-Gelben.

Jürgen Klopp — Der Menschenfänger und Double-Sieger

Klopp holt 2011 und 2012 die Meisterschaft, 2012 das erste Double und prägt den BVB sieben Jahre lang als Trainer und Kommunikator.

„In Dortmund ist Fußball nicht die schönste Nebensache der Welt. Es ist die Hauptsache!", spricht der Erfolgstrainer. Bekannt für seine emotionalen Auftritte, weiß „Kloppo" stets zu polarisieren.

Laut, engagiert und mit jeder Menge Herzblut führt er den BVB 2011 und 2012 zum Meistertitel und holt auch den DFB-Pokal 2012 - und somit das erste Double der Vereinsgeschichte. Sein Gespür, Spieler zu fördern, hat Klopp aus Mainz, wo er spätere Trainer und Nationalspieler wie Manuel Friedrich, Andrij Woronin oder Marco Rose formt, mit nach Dortmund gebracht. Man kann sogar sagen: Kein deutscher WM-Titel 2014 ohne Klopp!

Denn DFB-Abwehrchef Mats Hummels wird unter Klopp erst zum Nationalspieler und auch der feine Techniker Mario Götze – zur WM 2014 zwar schon in Diensten von Bayern München – gilt als Entdeckung von Klopp. Der Schwabe belebt den BVB aber nicht nur auf dem Platz. Seine Auftritte in der Pressekonferenz („Alle, die nicht wissen, wer Walter Frosch war: Bitte den Saal verlassen") und seine ironisch-intelligente Art, sich vom Floskeldreschen im immer stromlinienförmigeren Fußballgeschäft abzuheben („Wenn meine Jungs ein Tor erzielen, fände ich es ganz schick, wenn es dann auch zählt" / Klopp zur Torlinientechnik), machen ihn zu einer Ausnahmeerscheinung. „Kloppo" ist ein Menschenfänger und seine offene, kommunikative Art, aber auch sein komisches Talent lassen ihn Dortmund und später auch Liverpool im Sturm erobern. Und sportlich? Klopp führt Dortmund zurück an die Spitze der Bundesliga, macht den BVB wieder zur klaren Nummer zwei hinter dem FC Bayern, ohne dabei den Boden unter den Füßen zu verlieren. „Alles, was ich bin, alles was ich kann, habt ihr mich werden lassen", hat er schon bei seinem Abschied aus Mainz unter Tränen den Fans zugerufen. Für seine authentische Art und seine gelebte Begeisterung – Klopp bleibt immer auch ein Fan – danken ihm die Dortmunder Anhänger nach sieben Jahren mit einer beeindruckenden Choreographie in der Südkurve. Der von ihm selbst angeregte Abschied 2015 trotz fortlaufenden Vertrags ist tränenreich und viele hoffen, dass er nicht für immer ist. „Der ewige Dank der Borussen wird Dir gewiss sein", ruft ihm BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke voller Pathos nach.

Jürgen Klopp mit Mkhitaryan, Schmelzer, Ginter und Durm bei Borussia Dortmund
Er prägt den BVB als Trainer und als Mensch: Jürgen Klopp (m.) mit Mkhitaryan, Schmelzer, Ginter und Durm. Foto: Imago Images/DeFodi

Lars Ricken — Der Joker mit dem Lupfer von Turin

Der gebürtige Dortmunder trifft 1997 wenige Sekunden nach seiner Einwechslung per Lupfer gegen Juventus zum 3:1 im Finale.

Kein anderer Spieler steht so für die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des BVB wie der am 10. Juli 1976 in Dortmund geborene Lars Ricken. Seinen Durchbruch schafft der deutsche A-Jugendmeister von 1994 im selben Jahr im Star-Ensemble von Trainer Ottmar Hitzfeld in der denkwürdigen UEFA-Cup-Partie gegen Deportivo La Coruna. Ricken schießt Borussia mit dem 3:1 gegen die Spanier Sekunden vor dem Ende der Verlängerung ins Viertelfinale.

Ricken gehört nicht nur zu den größten „One Club Player" der Bundesliga-Geschichte – zwischen 1993 und 2007 spielt er ausschließlich für die Schwarzgelben – sondern er erzielt zwei der wichtigsten Tore der BVB-Vereinsgeschichte. „Er kann der Mannschaft helfen, wenn nichts mehr geht", sagt sein Entdecker Ottmar Hitzfeld über ihn. Der Coach behält Recht.

Ricken köpft Borussia Dortmund 1995 mit dem 2:0 gegen Hamburg zur Meisterschaft und lupft sich mit dem 3:1 gegen Juventus Turin im CL-Finale von 1997 (Marcel Reif: „Ricken… Lupfen jetzt!") in sämtliche Fußball-Geschichtsbücher. In diesem Spiel ist Ricken gerade mal 20 Sekunden auf dem Platz, ehe ihm der entscheidende Treffer gelingt. Nach 70 Minuten hat ihn Hitzfeld für den Schweizer Stephane Chapuisat in die Partie gebracht. Ricken hat beobachtet, dass „Juve"-Keeper Angelo Peruzzi oft weit vor dem Tor steht und so überlistet er ihn nach einem Traumpass von Andreas Möller. Aus 30 Metern geht der Ball über den überraschten Keeper hinweg ins Netz, Dortmund ist Champions-League-Sieger! Eine schwere Bänderverletzung, verursacht durch den ungestümen Einsatz des Bielefelders Uwe Fuchs, bremst Ende 1997 die Karriere des Jungprofis aus, der im gleichen Jahr in einem viel beachteten und kritisierten Werbespot die Kommerzialisierung des Fußballs kritisiert („Ich sehe VIP-Logen, wo früher Stehplätze waren, ich sehe Spieler, die öfter mit der Presse reden, als mit ihrem Coach… ich sehe Typen in Nadelstreifen und Geschäftemacherei ohne Ende – und dann sehe ich, was mir wirklich wichtig ist"). Im deutschen WM-Aufgebot 1998 fehlt der Name Lars Ricken und auch sonst ist die Nationalmannschaftskarriere des Dortmunder Shootingstars, der später als Jugend-Koordinator für Borussia Dortmund arbeitet, überschaubar. Ricken macht nur 16 Länderspiele, zu wenig gemessen an seinem Talent. Bei der Vize-Weltmeisterschaft 2002 in Asien wird er als einziger deutscher Feldspieler nicht eingesetzt. Dabei hätte er der Mannschaft, wie Hitzfeld glaubte, vielleicht im Finale gegen Brasilien (0:2) „dann helfen können, wenn nichts mehr geht".

Legenden der Vereinsgeschichte

Emmerich, Zorc, Preißler -- Torjäger und Rekordspieler für die Ewigkeit.

Lothar Emmerich — Linke Klebe und Jahrhunderttor

Mit 126 Bundesliga-Toren in 215 Spielen und 14 Treffern im Pokalsieger-Cup 1965/66 wird Emma zur unsterblichen BVB-Ikone.

Lothar Emmerich – „Gib mich die Kirsche!" Der 2003 verstorbene Stürmer kommt in 215 Bundesliga-Spielen auf 126 Treffer und wird im Europapokal-Sieger-Jahr 1965/66 mit 14 Buden Torschützenkönig in diesem Wettbewerb. Allein vier davon gelingen Emmerich in den beiden Halbfinal-Spielen gegen West Ham United. Im 1999 abgeschafften Pokalsieger-Cup hat kein Spieler in einer Saison mehr Tore erzielt als „Emma", der seinen Mitspielern im Dortmunder Slang oft und gern mit „Gib mich die Kirsche" empfiehlt, ihn anzuspielen.

Dieses Zitat, aber auch Emmerichs Loyalität und seine unnachahmliche Stärke vor dem Tor machen ihn zu einem unsterblichen Publikumsliebling beim BVB. 1966 wird er als erster BVB-Spieler Torschützenkönig in der Bundesliga – mit 31 Treffern. 1967 teilt er sich den Torjäger-Titel mit dem einzigen Stürmer, der in seiner Ära noch besser ist als er selbst: Gerd Müller vom FC Bayern München.

Sein wohl berühmtestes Tor erzielt der Mann mit der „linken Klebe", mit dem unglaublich harten Linksschuss, allerdings nicht im Trikot des BVB, sondern im Nationaldress. Bei der Weltmeisterschaft 1966 jagt Emmerich im Gruppenspiel gegen Spanien (1:1) den Ball aus unmöglich spitzem Winkel ins Netz. Ein Jahrhundert-Tor. Lothar Emmerich kehrt 1999 als Fan-Beauftragter zu Borussia Dortmund zurück – und wenn er gemeinsam mit einem ehemaligen Mannschaftskollegen Alfred „Aki" Schmidt die Geschichten vom „Jahrhunderttor" bei der WM in England oder aus den goldenen sechziger Jahren mit dem BVB erzählt, kann man eine Stecknadel fallen hören. Die Dortmunder Südtribüne ehrt „Emma", einen der größten Torjäger der BVB-Geschichte, nach seinem Tod mit einer Kurven-Choreographie. Und: Das BVB-Maskottchen, eine schwarz-gelbe Biene, trägt bis heute den Namen „Emma".

Michael Zorc — 463 Bundesligaspiele, ein Verein

Susi Zorc spielt von 1981 bis 1998 ausschließlich für den BVB, gewinnt 1995, 1996 und 1997 alles und wird 2005 Sportdirektor.

Mittelfeldspieler, Kapitän, das Herz des BVB. Seine 463 Bundesligaspiele absolviert „Susi" allesamt für den BVB und ist bis heute Bundesliga-Rekordspieler des Vereins. Von 1981 bis 1998 läuft der Spieler mit der „ewigen" Nummer acht regelmäßig auf, bis er ins Vereinsmanagement wechselt.

Der gebürtige Dortmunder wird als Spieler mit seinem Heimatverein zweimal Deutscher Meister 1995 und 1996, Champions League- und Weltpokal-Sieger 1997 und gewinnt den DFB-Pokal (1989). Seit 2005 laufen bei ihm als Sportdirektor die schwarz-gelben Fäden zusammen. Vom Scheitel bis zum Zeh – niemand ist mehr BVB!

Adi Preißler — Entscheidend iss auffem Platz

Der Kapitän der Meistermannschaften 1956 und 1957 prägt mit den drei Alfredos die erste BVB-Erfolgsära und ein geflügeltes Wort.

Alfred „Adi" Preißler (1921 – 2003): „Entscheidend iss auffem Platz" – „Grau ist alle Theorie, aber entscheidend iss auffem Platz", dieses Zitat von Alfred „Adi" Preißler, dem Grandseigneur des BVB, haben ganze Generationen von Fußballtrainern aufgegriffen. Der Kapitän der Meistermannschaft von 1956 und 1957 prägt die erste Erfolgs-Ära beim BVB. Gemeinsam mit Alfred Niepieklo und Alfred Kelbassa, dem legendären BVB-Innensturm jener Jahre, bildet er das Trio „Die drei Alfredos".

Preißler gewinnt mit dem BVB auch sechsmal die Westdeutsche Meisterschaft in der bis 1963 höchsten deutschen Spielklasse, der Oberliga. In 294 Spielen in der Oberliga West für Borussia Dortmund und Preußen Münster erzielt Preißler 175 Tore. Dazu kommen acht Buden in zehn Europacup-Spielen.

Der gute „Adi" wird 1999 zum „Torjäger des Jahrhunderts" beim BVB gekürt. Preißler und die Borussia, das ist schon lange bevor es Marketingexperten auffällt „echte Liebe". ,,Ab 1946 spielte ich für null Mark für den BVB, der bis heute meine große Liebe geblieben ist", sagt Preißler später einmal über seine einmalige Beziehung zum Revierklub. Preißler und Max „Die Spinne" Michallek landen als erste Borussen-Spieler im neu geschaffenen BVB-Wachsfigurenkabinett. Die Fans vergessen ihren „Adi" nie: Zum 100-jährigen Vereinsbestehen 2009 zeigt die große Kurven-Choreographie auf der Südtribüne Preißler mit der einhändig gestemmten Meisterschale im Mittelpunkt einer Reihe von Personen, die den BVB prägten. Eines aber lässt Preißler bis zu seinem Tod nicht los: Nur zweimal, 1951 gegen Österreich und Irland, ist er für Deutschland aufgelaufen. Der Lauterer Spielmacher Fritz Walter steht beim „Chef" Sepp Herberger höher im Kurs als der gebürtige Duisburger. Auch der Krieg raubt Preißler wichtige Fußballerjahre. „Die Nazis", sagt er 1999, „haben mir ganz bestimmt 50 Länderspiele geklaut."

BVB-Boss Dr. Reinhard Rauball im Duell mit Wolfgang Vöge in einem Freundschaftsspiel
BVB-Boss Dr. Reinhard Rauball (r.) in einem Freundschaftsspiel im Duell mit Wolfgang Vöge. Foto: Imago Images/Horstmüller

Unvergessen

Spieler, die den BVB mit Herz und Treue geprägt haben.

Dedê — Der beliebte Brasilianer mit Rekord-Abschiedsspiel

Linksverteidiger Dedê wird mit dem BVB 2002 und 2011 Meister und verabschiedet sich 2015 vor 81.359 Zuschauern im Westfalenstadion.

Dedê - Der Beliebte: Leonardo de Deus Santos kommt als 20-Jähriger 1998 nach Dortmund. Als Außenverteidiger wird er 2002 und 2011 Deutscher Meister und erreicht das Finale des UEFA-Cups 2002. Aufgrund seiner Fannähe ist Dedê nach wie vor einer der beliebtesten Spieler. Sein Abschiedsspiel veranstaltet der Brasilianer 2015 im Westfalenstadion vor einer Rekord-Kulisse von 81.359 Zuschauern.

Es ist das europaweit bestbesuchte Abschiedsspiel eines ehemaligen Profifußballers, mit zahlreichen Weggefährten und ehemaligen Gegner, die als „Dedê Weltauswahl" auf dem Platz gegeneinander antreten.

Otto Addo im Spiel gegen Austria Wien am 24. September 2003
Otto Addo am 24.09.2003 im Spiel Austria Wien. Foto: Imago Images/Ulmer

Dieter Hoppy Kurrat — Der 1,62-Meter-Terrier des BVB

Trotz seiner Körpergröße spielt Kurrat 612 Pflichtspiele für den BVB, wird 1963 Meister und 1966 Europapokalsieger.

Dieter „Hoppy" Kurrat (1942 – 2017): Der „Terrier" des BVB: Kann sein, dass seine nur 162 Zentimeter Körperlänge Dieter Kurrat die Nationalmannschaftskarriere gekostet haben. Über die U23 des DFB kommt der in Holzwickede geborene Mittelfeld-Allrounder nicht hinaus. Das ist vielleicht auch gar nicht so wichtig. Denn beim BVB ist „Hoppy" Kurrat eine Legende.

Der kleine Bundesligaspieler ist ein unglaublicher Kämpfer, vor dem auch Stars wie Uwe Seeler, der Spanier Luis Suarez von Inter Mailand, Günter Netzer oder Wolfgang Overath regelmäßig kapitulieren müssen. Im Finale um die Deutsche Meisterschaft von 1963 soll Kölns Superstar Hans „De Knoll" Schäfer nach geschlagenen 30 Minuten den ersten Ballkontakt gehabt haben, weil „Hoppy" Kurrat stets einen Schritt schneller ist. Gigantische 612 Pflichtspiele macht „Hoppy" Kurrat, der seinen Spitznamen vom Westernhelden „Hopalong Cassidy" hat, für den BVB, mit dem er 1963 Deutscher Meister und 1966 Europapokalsieger wird.

Doch der Ausverkauf der „Helden von Glasgow" macht Kurrat bald zum Einzelkämpfer. „Als ich merkte, dass ich auf einmal fast alleine dastand, war es bereits zu spät", sagt „Hoppy" Kurrat zum Bundesliga-Abstieg 1972, „der Abstieg kam als Folge einer verfehlten Personalpolitik." Er bleibt trotz des Sturzes in die Zweitklassigkeit in Dortmund, lehnt besser dotierte Angebote von Hertha BSC oder Atalanta Bergamo ab. Sein Abschied vom BVB mit einem Spiel im neuen Westfalenstadion ist unschön. Kurrat erhält nur 40.000 Mark, der Verein rechnet nur 12.000 zahlende Zuschauer statt der tatsächlich anwesenden 20.000 ab. Ein Ärgernis für Kurrat, der dem finanziell schwächelnden Klub zuvor schon die 25.000 Mark Treueprämie geschenkt hat. Von 1976 bis 2012 betreibt Kurrat in Holzwickede die Kult-Kneipe „Hoppys Treff".

Dieter Kurrat am Ball für Borussia Dortmund am 1. August 1965
Dieter Kurrat am 01.08.1965 am Ball für Borussia Dortmund. Foto: Imago Images/Kicker/Metelmann

Häufige Fragen

Wer ist die größte BVB-Legende?
Jürgen Klopp prägt den BVB wie kein anderer — er führte den Verein von der Fast-Insolvenz zu zwei Meisterschaften und einem Champions-League-Finale.
Wer ist der treuste BVB-Spieler?
Michael Zorc spielte 463 Bundesliga-Spiele ausschließlich für den BVB (1981-1998) und wurde anschließend Sportdirektor.
Wer war Adi Preißler?
Alfred 'Adi' Preißler (1921-2003) war der pragende Spieler der Nachkriegs-Ära und Urheber des Bonmots 'Entscheidend iss auffem Platz'.
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