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Matthias Sammer — Vom Inter-Flüchtling zum Champions-League-Sieger

Nach gescheitertem Italien-Gastspiel formt Hitzfeld Sammer 1993 zum Libero, der Dortmund zu zwei Titeln und dem Henkelpott führt.

Der gebürtige Dresdener kommt 1993 als Mittelfeldspieler nach Dortmund. Vorangegangen ist ein völlig missglücktes Gastspiel bei Inter Mailand. Sammer, immer schon eine Art spielender Trainer, hat sich mit Inter-Coach Osvaldo Bagnoli überworfen – und will nur noch zurück in die Bundesliga.\n\nDortmund stemmt den Mega-Transfer in der Winterpause 1992/93 und Trainer Ottmar Hitzfeld erkennt seine Zweikampfstärke.

Er macht aus Sammer einen Libero, dessen Erfolgsquote bis heute äußerst imposant ist. Zwei Deutsche Meistertitel 1995 und 1996, ein UEFA-Champions-League-Sieg 1997 sowie der Weltpokal sprechen Bände, in seiner Glanzzeit beim BVB avanciert der zweifache Fußballer des Jahres in Deutschland zum Prototyp des Führungsspielers, auf den auch die Nationalmannschaft nicht verzichten kann.\n\nMit einem Abwehrchef Sammer wird Deutschland 1996 Europameister und Sammer anschließend sogar Europas Fußballer des Jahres. Als Trainer kehrt der „Feuerkopf" 2000 nach seinem frühen Karriere-Ende (1997) wegen einer nicht heilen wollenden Entzündung aufgrund multiresistenter Keime im Knie zurück zu seinem Erfolgsverein, führt die Mannschaft, wie schon als Spieler, 2002 zum Meistertitel und geht als jüngster Meistertrainer in die Bundesligageschichte ein.

Seit 2018 ist „der Löwe aus Sachsen" als externer Berater zurück bei den Schwarz-Gelben.

18. https://www.derwesten.de/thema/toedliche-keime/wie-matthias-sammer-nach-einer-mrsa-infektion-ums-leben-kaempfte-id10056831.html

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