Die Nachspielzeit läuft schon. Bleibt es beim 2:1, ist Borussia Dortmund abgestiegen. Der 3-malige Deutsche Meister, der erste deutsche Europapokalsieger von 1966, steht dann finanziell vor einer düsteren Zukunft.
Dass man ein Jahr später am letzten Spieltag in Frankfurt mit einem 4:0 in den UEFA-Cup stürmen, auf Ringelsocken 1989 den DFB-Pokal gewinnen und mit Ottmar Hitzfeld 1991 einen Trainer holen wird, der den Verein zur zweiten Kraft im deutschen Fußball macht – das wäre alles Zukunftsmusik geblieben! In diesem Moment steht die 2. Liga wie eine riesige Mauer vor uns, die es zu erklimmen gilt – mit Vereinen wie Viktoria Aschaffenburg, Union Solingen, dem Dorfklub FSV Salmrohr oder den Derbys mit meinem ersten Profi-Verein Rot-Weiß Essen. Das alles wäre eine Blamage für den BVB, der seit Jahren auf der Suche nach der verlorenen Zeit ist.
Der Verein hat irgendwie alles: Tolles Stadion, großartige Fans – aber eben (noch) kein Erfolgskonzept. Es kommt anders. Zum Glück.
Für mich, für den BVB, für die ganze Region.