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Karrieren, die zerbrachen

Feiersinger sieht das Champions-League-Finale 1997 von der Tribüne

Als Sammer-Vertreter spielt Feiersinger 1996/97 die Champions League — im Finale gegen Juventus streicht ihn Hitzfeld komplett aus dem Kader.

Wolfgang Feiersinger wechselt in der Saison 1996/97 zu Borussia Dortmund. Für den BVB absolviert der Österreicher 57 Bundesligaspiele und ist zu Anfang seiner Karriere beim BVB aufgrund einer Verletzung von Matthias Sammer Stammspieler. Feiersinger vertritt Sammer auch in der Champions League.\n\nIm Finale ist Sammer jedoch wieder fit und Ottmar Hitzfeld vertraut dem Dresdner mehr als dem Ösi.

Nicht nur das. Hitzfeld verbannt Feiersinger sogar komplett aus dem Kader.\n\nSo muss er das Finale gegen Juventus Turin von der Tribüne aus verfolgen. Zu Beginn der neuen Saison wird Hitzfeld Sportdirektor und Nevio Scala übernimmt den Trainerposten.

Scala hält viel von Feiersinger, der nun häufiger spielt.\n\n„Nur Gott ist perfekt, aber Wolfgang Feiersinger ist es als Spieler." Dieses Zitat wird Nevio Scala zugeschrieben. Es kommt zu spät und hilft dem Österreicher wenig. Beim wichtigsten Spiel seiner Karriere ist sein Platz auf der Tribüne.

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