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Karrieren, die zerbrachen

Povlsen: Karriereende mit 28 nach Kreuzbandriss in Kaiserslautern

Der dänische Europameister von 1992 wird in Dortmund Publikumsliebling — bis ihn eine Pokalverletzung 1995 zur Sportinvalidität zwingt.

Flemming Poulsen, der mit Nachrücker Dänemark 1992 die Fußballwelt verblüfft und in Schweden mit „Danish Dynamite" gegen Deutschland den Titel holt, kommt 1990 von der PSV Eindhoven zu Borussia Dortmund. Es dauert lange, bis der in Real Madrids Farm-Team FC Castilla ausgebildete Stürmer sein erstes Tor für den BVB erzielt. Erst am 6. Oktober 1990 netzt Povlsen zum 1:1-Ausgleich gegen den Hamburger SV ein.\n\nPovlsen wird Stammspieler, seine lockere, offene Art und sein unermüdlicher Einsatz machen ihn vom Start weg zum Liebling der Fans im Westfalenstadion.

„Er trifft für einen Stürmer nicht sehr oft das Tor", sagt BVB-Manager Michael Meier über ihn, aber die Leute lieben ihn. Er läuft wie ein Verrückter über den Platz, rauf und runter.\n\nDie Dortmunder Fans sagen dann: Macht nix, Flemming, ist in Ordnung so." Im Pokal-Krimi beim 1. FC Kaiserslautern (3:6 n. V.) wird Povlsen schwer verletzt. Er zieht sich einen Kreuzbandriss zu und muss am Saisonende 1994/95 im Alter von nur 28 Jahren seine Profi-Karriere beenden.

Sein Abschied aus Dortmund bei der Meisterfeier bringt die pure Emotion. „Ich bin sehr stolz, ein Borusse gewesen zu sein", sagt Povlsen beim Empfang am Friedensplatz – und verabschiedet sich in die Sportinvalidität.

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