2004 steht der BVB nach der verschwenderischen Politik von Präsident Dr. Gerd Niebaum vor der Insolvenz. Im Quartier der deutschen Nationalmannschaft in Portugal wird zur Europameisterschaft sogar über einen Lizenzentzug für den Ex-Meister getagt.\n\nHilfe kommt ausgerechnet aus München Als die Dortmunder nicht mehr weiterwissen und Gehälter nicht mehr zahlen können, gibt der FC Bayern ,,ohne Sicherheiten", wie es Macher Uli Hoeneß später formuliert, zwei Millionen Euro für einige Monate.
Es soll sich um eine Zahlung aus dem Jahr 2005 handeln. Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bestätigt später den Wahrheitsgehalt der Hoeneß-Aussage.\n\nZudem kaufen die Münchner – mitten in der Transfermarkt-Flaute jener Jahre – Dortmunds zu diesem Zeitpunkt einzigen Topstar, Torsten Frings, für 9,5 Mio. Euro.
„Wenn das Ganze vorbei ist und Sie mit Herrn Niebaum und Herrn Meier Hintergrundgespräche führen, werden Sie feststellen, dass sich der FC Bayern in diesen Wochen und Monaten sehr nobel verhalten hat", erklärt Uli Hoeneß im November 2014 in „WDR – Die Story".