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Geld und Groessenwahn

Vom Höchstkurs zum 85-Cent-Papier: Der Aktien-Flop

Schon am ersten Handelstag schließt die BVB-Aktie unter Ausgabepreis — 2009 notiert sie bei 85 Cent.

Die Mahner werden recht behalten. Schon am ersten Tag schließt das Papier mit erheblichen Verlusten, zum Ende des ersten Handelstages notiert die Aktie an der Frankfurter Börse bei 9,52 Euro. Niebaum, Manager Michael Meier und ihr Team lassen sich von den Börsen-Journalisten trotzdem feiern.\n\nIm November 2002 liegt der Aktienkurs bei 2,50 Euro.

Der vermeintlich clevere Schachzug mit der BVB-Aktie wird zum Mega-Flop – für die Aktionäre. Eine Dividende wird nie gezahlt, Kursgewinne gibt es nicht.\n\nDer Tiefstkurs wird im Jahr 2009 mit 0,85 Euro notiert. Damit sind die Aktien gerade noch das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind.

Mittlerweile liegt der Kurs (Stand 31. Dezember 2019) bei ca.\n\n9.00 Euro. Der Hype um den Börsengang der Dortmunder wird schon im Vorfeld von vielen Medien als absoluter Coup gefeiert, was Bayern-Macher und Börsen-Freak Uli Hoeneß auch nach Jahren noch ärgert: „Die meisten Journalisten haben ja von der Börse leider Gottes ja nun mal überhaupt keine Ahnung und wir vom FC Bayern sind damals als Trottel hingestellt worden, weil wir nicht an die Börse gegangen sind."

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