Akte Borussia Dortmund
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Aufstieg im Westen

Wende im Westen 1947: Erst Westfalenmeister, dann Europapokalsieger 1966

Mit dem 3:2 gegen Schalke im Mai 1947 beginnt der Aufstieg, der über die Meisterschaften 1956 und 1957 bis zum Europapokal gegen Liverpool führt.

Dann die „Wende im Westen", wie Hans Dieter Baroth 1989 in seinem Buch „Jungens, Euch gehört der Himmel – Die Geschichte der Oberliga West 1947 bis 1963" schreibt, ,,am Montag gibt es keine Zeitungen mehr. Die Rhein-Ruhr-Zeitung meldet am 20. " Die Schalker sind dermaßen tief getroffen, dass sie die Siegerehrung schwänzen. \n\nZwischen 1947 und 1950 holt sie sich viermal in Folge die westdeutsche Meisterschaft. Der Griff nach der Deutschen Meisterschale misslingt 1949 im Endspiel gegen den VfR Mannheim (noch), aber Borussia Dortmund ist auf dem Weg zur deutschen Spitzenmannschaft.

Bis zur Einführung der Bundesliga (1963) wird man dreimal westdeutscher Meister, steht zwei weitere Male (1949 und 1961) im Endspiel. Vor allem aber: 1956 und 1957 holen die Schwarz-Gelben mit der gleichen Endspiel-Aufstellung – ein Novum im deutschen Fußball – den Meistertitel. Anfang der 1960-er Jahre hat Borussia mit Spielern wie Hans „Til" Tilkowski, Helmut „Jockel" Bracht, Reinhold „Zange" Wosab, Wolfgang Paul, Alfred „Aki" Schmidt, Dieter „Hoppy" Kurrat, „Timo" Konietzka oder Gerd Cyliax eine erfolgshungrige, eingespielte Truppe, die auch nach der Bundesliga-Gründung ihren Erfolgsweg weiter geht.

1965 wird Dortmund DFB-Pokalsieger und holt in Glasgow ein Jahr später gegen den hoch favorisierten FC Liverpool (2:1 n. ) als erster deutscher Klub einen Europapokal. Die erste Meisterschaft in der Bundesliga wird wegen der Feierlichkeiten nach dem Triumph in Glasgow allerdings noch auf der Zielgeraden verspielt, man landet auf Rang zwei hinter 1860 München. Ein Knackpunkt.

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